Mein Name ist Michael Koch
ich bin Foodstylist, Rezeptentwickler und Kochbuchautor aus München

Über mich-old

Aufgewachsen in Ostberlin führte mich der Weg zur Ausbildung als Koch 1994 nach München. Nicht nur mein Nachname hatte Anteil daran sondern auch größtenteils meine Eltern. Diese führten während meiner Jugend eine Hotelpension und ein  Restaurant mit angeschlossener Eisdiele. Dort durfte ich so oft ich wollte mithelfen und bekam in jungen Jahren schon einen guten Eindruck für die Gastronomie. Wie das in einem Familienbetrieb so üblich ist half ich wann immer ich konnte. Mir gefiel der Gedanke aus einzelnen Zutaten etwas Neues zu kreieren, und damit war meine Leidenschaft für das Kochen geweckt. Somit war der Weg zum Koch für mich naheliegend.

Ich absolvierte also meine Ausbildung  in einem Münchner Traditionshotel  wo ich die Grundlagen des Kochens  und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln  erlernte. Nach Beendigung meiner Ausbildung blieb ich noch 4 Jahre in der Gastronomie tätig. Nach Stationen wie dem Hotel Hilton, Massimiliano, Mandarin Oriental und dem  Restaurant His Cox samt alle in München, kehrte ich der Gastronomie den Rücken zu  und gründete ein Catering / Rent a Cook Service

Da sich die Auftragslage meinst nur auf das Wochenende konzentrierten hatte ich also genügend Zeit unter der Woche und so bekam ich, wie es der Zufall so wollte, im Sommer 2000 einen Anruf eines ehemaligen befreundeten Kollegen der als Foodstylist tätig war. Dieser  wollte nämlich ins Ausland und bot mir an seine Stelle zu übernehmen. Rückblickend muss ich sagen was für ein Glück für mich. Hätte er damals nicht an mich gedacht wäre ich wohl nie zum Foodstyling gekommen.

Im ersten Moment konnte ich mir unter der Tätigkeit eines Foodstylisten gar nichts vorstellen und so beschloss ich diesen besagten Kollegen im Rahmen eines Probetages zu besuchen. Gesagt, getan.   Ich machte mich auf den Weg ins Fotostudio Eising in München. Dort angekommen war ich beeindruckt von dem ganzen Fotoequipment, den vielen Requisiten und der schönen, offen stehenden, großen Küche, die gar nicht an eine Gastronomie-Küche erinnerte. (Also ein Arbeitsplatz mit dem man durchaus zufrieden sein könnte.) Ich bekam an diesem Tag einen ausführlichen Einblick in die Welt des Foodstylings, der Food-Photography und des Gestaltens von Essen vor der Kamera. Das hatte zwar nur noch ansatzweise mit der Arbeit eines Kochs zu tun, aber ich wusste sofort das war genau mein Ding.

In meiner Zeit als Koch damals war es mir schon immer wichtig Gerichte und Teller nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Ich hatte als Koch schon immer eine konkrete Vorstellung und ein Bild im Kopf wie das Gericht auszusehen hatte. Somit arbeitete ich bevorzugt auf Posten (bestimmte Abteilungen in einer Küche) wie z. B. den Vorspeisen und den Desserts wo ich meistens meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte.

Und so führte mich mein Weg raus aus der Küche in die Welt der Kochbücher, der Werbefotografie, der Rezeptentwicklung und etwas später auch in die der Kochbuchautoren.

Was macht einen guten Foodstylisten aus?

Ausdauer, Disziplin, fundiertes Wissen, Passion, Geduld, Seriosität, ein gewisses Maß an Perfektionismus,  Improvisationstalent, Flexibilität sowie Verschwiegenheit.
Nicht selten können Produktionstage auch mal länger dauern oder man arbeitet an Projekten die noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben sind wie z.B. Prototypen im Bereich Lebensmitteleinzelhandel oder Küchengeräte. Trotz all dem Stress ist und bleibt das Foodstyling mein Traumberuf, denn es wird nie langweilig. Die Arbeit wird einem nie ausgehen, den Foodstyling ist wie Mode , der Trend wechselt von Jahr zu Jahr und der Markt verlangt immer wieder nach neuen Büchern, Produkten, Konzepten oder Küchengeräten.

Ein Foodstylist sollte sich immer weiter entwickeln und nie stehen bleiben. Dieser Beruf ist wie Mode ständig dem Wandel, sowie den jeweiligen Trends unterlegen. Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Informationsquellen können Social Media, Zeitschriften, Messen, Workshops etc. sein.)  Was diese Jahr In ist, ist nächstes vielleicht schon wieder Out.

Wie wird man eigentlich Foodstylist?

In meinem Fall war es wie oben schon erwähnt ein glücklicher Anruf eines Freundes der mich zum Beruf Foodstylist brachte. Man muss mal vorwegnehmen, dass dieser Beruf kein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Ich denke es gibt deutschlandweit ca. 90 professionelle Foodstylisten, allein das ist schon ein Zeichen wie selten dieser Beruf ist.  Somit hat man es schwer überhaupt Zugang zum Foodstyling zu bekommen. Möglichkeiten hat man unter anderen durch Praktika bei Fotografen oder man kann einem erfahrenen Foodstylisten assistieren. Meiner Meinung nach aber  sollte die Basis allen Foodstylings sein, eine  Ausbildung zum Koch/Köchin zu machen, um die Grundlagen des Kochens zu beherrschen. Es gibt auch Autodidakten unter den Foodstylisten, aber das ist eher eine Ausnahme. Ich hatte wie gesagt großes Glück und kam in ein schon viele Jahre bestehendes Fotostudio mit Schwerpunkt Foodphotography. Dort lernte ich in den ersten zwei  Jahren was  Foodstyling ausmacht. Allein der Prozess des Wandels der Arbeitsweise eines Koches zu der eines Foodstylisten nahm diese Zeit in Anspruch. Und ab diesem Moment  hieß es  für mich sich stetig zu verbessern. Das Ziel war und ist hierbei so gut zu werden, um jeden Job als Foodstylist annehmen zu können, denn kein Freiberufler möchte Aufträge ablehnen denen er nicht gewachsen ist. Das macht für mich auch den Unterschied aus zwischen Hobby-Foodstylist , Blogger und einem Profifoodstylisten, der  in allen Bereichen von redaktioneller Arbeit über PR (Public Relations )bis hin zu Werbung ( Advertising) tätig sein kann.

Was bedeutet der Beruf Foodstylist eigentlich?

Im Großen und Ganzen geht es eigentlich immer darum Food bzw. Essen oder Getränke fotografisch oder filmisch in Szene zu setzen. Da  unterscheidet man in der Branche zwischen redaktioneller Arbeit, PR / Public Relations oder Werbung / advertising. Diese drei Gruppen unterscheiden sich in der Vorgehensweise des Foodstylisten stark.

Fangen wir mit der redaktionellen Arbeit an,  den die macht in meinem Fall einen großen Teil meiner Arbeit aus. Hierbei handelt es sich meistens um Kochbücher oder Foodmagazine. Wenn ein redaktioneller Job zustande kommt, nehmen wir mal an ein Kochbuch, dann gibt es im Vorfeld ein sogenanntes PPM (Pre Production Meeting). Dieses ist wie ein großes Meeting anzusehen wo sich Kunde (Verlag oder Redaktion), Fotograf, Foodstylist und Stylist zusammensetzen und das Projekt besprechen. Dabei geht es nicht um das Finanzielle sondern mehr um die Bildsprache des Kunden, die Rezepte, die Art und Weise des Foodstylings, denn die kann von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich ausfallen. Natürlich auch um die sogenannten Requisiten d.h. welche Untergründe, Stoffe, Geschirr oder Gläser verwendet werden sollen. Mit diesen gesammelten Informationen geht es zurück ins Studio. Danach kann es mit der Umsetzung des Projektes los gehen. Als erstes beginne ich  den Tag mit dem Einkauf der benötigten Lebensmittel der Rezepte, was für mich eine der schönsten Aufgaben ist.  (Denn) Meistens führt mich mein Weg auf den Viktualienmarkt oder in die Großmarkthallen wo ich die schönsten und repräsentativsten Produkte finden muss. Einer der wichtigsten Punkte beim redaktionellen Foodstyling ist, dass man die schönsten Lebensmittel findet, das ist schon die halbe Miete. Man kann ja nur ein schönen Pilz schön braten, einen hässlichen oder beschädigten zu braten macht daraus ja keinen schönen. Also ist es für einen guten Foodstylisten sehr wichtig gute Bezugsquellen zu haben. Meistens wird ja schon Monate im Voraus produziert Bsp.: Wenn das Spargelkochbuch im April erscheinen soll, wird es November oder Dezember schon produziert. Und als Foodstylist steht  man dann  vor der Aufgabe in diesem Zeitraum schönen Spargel zu finden und den gibt es nicht im Supermarkt um die Ecke. Habe ich alles Nötige gefunden geht es zurück ins Fotostudio, wo ein Gericht nach dem anderen gekocht und dann mit den richtigen Requisiten in Szene gesetzt wird. Dann Fotografiert, vom Team geprüft und dann an den Kunden zur Abnahme weitergeleitet. Bekommen wir das Ok vom Kunden, ist das Motiv im Kasten. Je nach Umfang und Größe des Auftrages kann ein solcher Job von einem Tag bis zu mehreren Wochen dauern. Mich persönlich reizt an diesem Beruf vor allem die tägliche Herausforderung  Food so in Szene zu setzen, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Und damit meine ich nicht teure Zutaten auf einem Teller zu geben, wie Hummer hier, Schäumchen da, an und auf…., dass überlasse ich gerne den Sterneköchen. Ich möchte zeigen, dass man auch mit einfachen, guten Lebensmitteln  leckere Gerichte stylen kann die gut aussehen und nicht abschrecken. Und darum geht es in dem Job. Als Foodstylist möchte ich Emotionen wecken, die Menschen wieder mehr zum kochen animieren. Sich das Kochbuch zu kaufen weil ihnen die Foodbilder gut gefallen und weil das Essen Appetit macht. Da es sich bei den produzierten Bildern um Idealvorstellungen handelt dürfte jedem bewusst sein, sonst gäbe es den Beruf Foodstylisten nicht. Aber die Kunst ist es, authentisch und nicht gekünstelt zu wirken.

Punkt zwei PR  oder Public Relations genannt. Public Relations im Foodstyling resultiert in einer Kombination aus redaktioneller Arbeit und Werbung / advertising. Meistens sind es Unternehmen, Kunden oder Startup`s die ihre Produkte entweder  in Printkampagnen oder auf ihrer Website bewerben wollen. In der Regel bringt der Kunde seine eigenen Produkte mit zur Produktion und dann entscheidet man mit dem Fotografen und Kunden vor Ort in wie weit man sein Produkt optisch verbessern kann. Das kann mal mehr und mal weniger sein das hängt stark vom Produkt ab. Hier werden die Basisprodukte meistens nur gepimpt. Das heißt  wen der Lauch in der Suppe aus der Dose die Farbe verloren hat wird er durch frischen Lauch ersetzt. Oder im  Produkt sind die Kräuter nicht mehr sichtbar, dann werden sie frisch dazugelegt damit der Verbraucher eine Vorstellung bekommt was das Produkt enthält.

Kommen wir zur letzten Kategorie, der Werbung. Hier kommen alle Klischees des Foodstylings zur Geltung die wir kennen. Bei Werbeproduktionen wird meistens ein Produkt in Form seiner Verpackung, einer Printkampagne, Werbekampagne oder eines Werbespots im Fernsehen oder online viral beworben. Der Kunden will natürlich dass sein Produkt besser aussieht als das der Konkurrenz und ist somit an der attraktivsten, ästhetischsten Umsetzung interessiert. Hier verwendet der Foodstylist seine ihm eigen antrainierten Tricks oder Effekte. Für diese Aufträge gibt es keine Schule sondern nur üben, üben, üben. Viele Stunden habe ich zu Hause damit zugebracht um mir die richtigen Tricks und Effekte anzueignen. Es gibt nämlich keine Schule, die einen Foodstylisten auf die unterschiedlichen Anforderungen, die dieser Job mitbringt vorbereitet. Jahrelange, experimentierfreudige Übung kommt hier zum Tragen.

Ich geb mal ein paar Beispiele: Der Bierschaum in der Werbung ist kein reiner Bierschaum, sondern eine eigene Mischung aus Bier, Stabilisatoren und Geheimzutaten. Speiseeis in der Werbung besteht nicht aus richtigem Eis so viel steht fest, sonst würde es ja im Scheinwerferlicht nach kurzer Zeit schmelzen und die Fastfoodindustrie hat ganz eigene spezielle Vorstellungen wie ihre Produkte auszusehen haben. Das bedeutet dass jeder Wassertropfen auf einer Tomatenscheibe, jedes Sesamkorn auf dem Burgerbun bewusst so platziert  wurde, um das perfekte Produkt zu kreieren. Zum Abschluss werden Bilder für eine Verpackung oder für einen Werbespot noch vom Fotografen, Designer, Bildbearbeiter nachbearbeitet. Hierbei kann der Kunden im Rahmen der Bearbeitung noch einmal mit eingreifen um das Aussehen seines Produktes zu optimieren.

Meine Stärken sind. Die langjährige Erfahrung und mein großes Angebotsspektrum. Seit ich im Jahr 2000 mit dem Styling begonnen habe, habe ich mir ein breit gefächertes Wissen über Lebensmittel und Rezepte aus aller Welt angeeignet. Die ich teilweise  schon in 12 eigene Kochbücher niedergeschrieben habe,  sowie eine  große Anzahl an  Büchern und Zeitschriften sind im Laufe der Jahre erschienen, bei denen ich für das Foodstyling verantwortlich war. Zahlreiche Aufträge aus den Bereichen Rezeptentwicklung, konzeptionelle Entwicklung, Public Relations und Werbung runden meine Expertise ab. Des Weiteren biete ich eine starke Kundenorientiertheit sowie ein hohes Maß an Ästhetik, Perfektionismus und Seriosität. Abschließend möchte ich noch sagen das nach all den Jahren  meine Begeisterung und Motivation  beim ausüben meines Traumberufes nicht gewichen sondern mitgewachsen ist.

Meine Leistungen:

Foodstyling, Rezeptentwicklung, Foodfotografie, Kochbuchkonzeption

Warum so schüchtern!?

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